Analysezeitpunkt: 2026-05-26 19:59:42
Gesamtbewertung
⚠ Diese Website hat Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.
DSGVO-Probleme erkannt (1):
⚠ Fehlende oder unsichere Referrer-Policy — URLs mit personenbezogenen Daten können an Dritte weitergegeben werden.
Hinweis: Diese automatisierte Analyse ersetzt keine rechtliche Beratung. Für eine vollständige DSGVO-Bewertung konsultieren Sie einen Datenschutzbeauftragten.
↓ Detaillierte Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie weiter unten.
Die Website nutzt eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).
Neueste Verschlüsselung aktiv (TLS 1.3 — TLSv1.3).
Das Sicherheitszertifikat ist gültig (läuft ab am 2026-07-22).
Starke Verschlüsselungsmethode (TLS_AES_256_GCM_SHA384, 256 Bit).
HSTS ist aktiviert — der Browser wird angewiesen, immer die verschlüsselte Verbindung zu nutzen.
HSTS-Dauer: 31536000 Sekunden (mindestens 1 Jahr) — sehr gut.
Content Security Policy vorhanden (via HTTP-Header).
Keine Einschränkung für Skripte definiert (script-src/default-src fehlt).
Ihre CSP ist vorhanden, aber ohne script-src — d.h. für Skripte gilt keine Einschränkung. Genau die sind aber der häufigste XSS-Angriffsvektor. Ergänzen Sie script-src zusammen mit den anderen wichtigen Direktiven.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>⚠ Bestehende CSP-Zeile ersetzen (NICHT zusätzlich eintragen). Diese Policy ist bewusst pragmatisch — sie erlaubt Inline-Styles und data:-URIs für Bilder, weil fast alle Themes (besonders WordPress!) das brauchen. Wenn Sie externe Skripte nutzen (z.B. CDN), Domain in script-src anhängen: script-src 'self' https://cdn.example.com. Wer maximale Sicherheit will, kürzt style-src später schrittweise auf 'self' und prüft im Browser (F12 → Konsole), ob keine Inline-Styles mehr klagen.
Datei: .htaccess im WordPress-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>⚠ Vorhandenen CSP-Header ersetzen. WICHTIG für WordPress: img-src mit data: erlaubt Emoji + Admin-Bar-SVGs, style-src 'unsafe-inline' erlaubt die zahlreichen Inline-Styles aus Themes und Plugins — ohne diese beiden Direktiven wird die Seite optisch zerschossen. Häufig genutzte WP-Skript-Quellen für script-src: 'self' (eigene), https://www.googletagmanager.com (GTM), https://www.google-analytics.com (GA) — bei Bedarf hinter 'self' mit Leerzeichen anhängen.
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_action('send_headers', function () {
header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'");
});⚠ Achten Sie auf bestehende send_headers-Hooks — nur einer pro Datei aktiv halten. Backup der functions.php vorher!
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header content-security-policy enthält „script-src 'self'". Konsole: keine Skript-Blockaden, keine „Refused to load…"-Meldungen.
Einbettungsschutz (frame-ancestors) ist konfiguriert — schützt vor Clickjacking.
Keine Referrer-Policy gesetzt. Beim Klick auf externe Links wird die vollständige Seiten-URL an andere Websites weitergegeben.
Ohne Referrer-Policy übermittelt der Browser bei jedem Klick die komplette URL Ihrer aktuellen Seite (inkl. Suchbegriffen, Nutzernamen in URL-Parametern) an die Ziel-Website. Datenschutzrelevant nach Art. 5 DSGVO. Empfohlene sichere Einstellung: strict-origin-when-cross-origin.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>⚠ „strict-origin-when-cross-origin" ist der moderne Standard: bei Klicks auf andere Domains wird nur Ihre Domain (ohne Pfad/Parameter) gesendet — bei internen Klicks die volle URL. Strenger wäre „no-referrer" (gar nichts senden), aber das bricht manche Analyse-Tools.
Datei: .htaccess im WordPress-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>⚠ WordPress sendet seit Version 4.9 standardmäßig schon ein meta-Tag mit dieser Policy — der HTTP-Header oben überschreibt aber für alle Ressourcen (Bilder, Skripte), nicht nur das HTML-Dokument.
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_action('send_headers', function () {
header('Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin');
});⚠ Backup vor jeder functions.php-Änderung anlegen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → erste Anfrage → Response Headers — „referrer-policy: strict-origin-when-cross-origin" muss sichtbar sein.
MIME-Typ-Schutz aktiv (nosniff) — Browser interpretieren Dateien nicht falsch.
Clickjacking-Schutz aktiv über CSP frame-ancestors.
Keine Permissions-Policy gesetzt. Drittanbieter-Skripte könnten auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen.
Die Permissions-Policy kontrolliert, ob Skripte (auch von Drittanbietern) auf Kamera, Mikrofon, Standort, Bewegungssensoren etc. zugreifen dürfen. DSGVO-relevant, weil sensible Geräte-APIs sonst unbemerkt angesprochen werden können.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=()"
</IfModule>⚠ „()" am Ende heißt: kein Aufrufer (auch nicht Ihre eigene Seite) darf diese API nutzen. Falls Sie z.B. eine Karten-Funktion mit Geolokalisierung haben: geolocation=(self) statt geolocation=(). „interest-cohort=()" deaktiviert Googles FLoC-Tracking.
Datei: .htaccess im WordPress-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()"
</IfModule>⚠ Standard-WordPress braucht keine dieser APIs. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das z.B. die Kamera braucht (QR-Scanner, Video-Upload): die entsprechende API auf „(self)" setzen.
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_action('send_headers', function () {
header('Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()');
});⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „permissions-policy" sichtbar.
Keine Cookies gesetzt — vorbildlich für den Datenschutz.
2 localStorage- und 0 sessionStorage-Einträge gefunden.
| Name | Wert |
|---|---|
| i18nextLng | de |
| readabler | {} |
Keine Drittanbieter-Anfragen erkannt — alle Inhalte kommen vom eigenen Server.
Keine bekannten Tracker erkannt.
Keine externen Skripte oder Stylesheets geladen.
Keine CAA-Einträge. Jede Zertifizierungsstelle könnte ein Zertifikat für diese Domain ausstellen.
CAA-Einträge (Certification Authority Authorization) legen im DNS fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag könnte ein Angreifer bei jeder beliebigen CA ein falsches Zertifikat für Ihre Domain bestellen. Der Eintrag ist eine reine DNS-Konfiguration und wird im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters (NICHT in WordPress) gesetzt.
Suchen Sie Ihren Hoster in der Tabelle, kopieren Sie die passenden Werte ins DNS-Panel. Bei Mehrfach-CAs: für jede CA einen eigenen CAA-Record anlegen (alle mit Tag issue, Flag 0, Name @). Zusätzlich empfohlen: ein iodef-Record mit einer Kontakt-E-Mail für Missbrauchs-Meldungen.
| # | Hoster | Verwendete CA(s) | CAA-Wert(e) — Tag issue |
|---|---|---|---|
| 1 | Hetzner Webhosting (Basic-Zertifikat, kostenlos im Paket) | DigiCert (Programm „Encryption Everywhere") | digicert.com |
| 1 | Hetzner Webhosting (Let’s Encrypt, kostenlos) | Let’s Encrypt (ISRG) | letsencrypt.org |
| 2 | All-Inkl | Let’s Encrypt + Sectigo (Pro) | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 3 | IONOS (1&1) | DigiCert (GeoTrust) + Let’s Encrypt | digicert.comletsencrypt.org |
| 4 | STRATO | Sectigo + Let’s Encrypt | sectigo.comletsencrypt.org |
| 5 | Cloudflare (Universal SSL) | Google Trust Services + DigiCert + Let’s Encrypt | pki.googdigicert.comletsencrypt.org |
| 6 | AWS (ACM / CloudFront) | Amazon Trust Services | amazon.comamazontrust.comawstrust.comamazonaws.com |
| 7 | Mittwald | Let’s Encrypt + Sectigo | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 8 | Webgo | Let’s Encrypt + Sectigo | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 9 | raidboxes (Managed WordPress) | Let’s Encrypt | letsencrypt.org |
| 10 | Host Europe / DomainFactory | Sectigo + Let’s Encrypt | sectigo.comletsencrypt.org |
Name Typ Flag Tag Wert
@ CAA 0 issue "digicert.com"
@ CAA 0 issue "letsencrypt.org"
@ CAA 0 iodef "mailto:security@ihre-domain.de"
Die iodef-Zeile (letzte Zeile) ist optional aber empfohlen: dort melden CAs Missbrauchsversuche an Sie. Falls Sie eine Sub-Domain zusätzlich absichern wollen (z.B. shop.ihre-domain.de), separate Records mit dem Sub-Domain-Namen statt @ anlegen — moderne CAs prüfen aber auch parent-CAA automatisch.
Wenn Sie Ihren Hoster nicht in der Liste finden: Schauen Sie das aktuell ausgestellte Zertifikat im Browser an (Schloss-Symbol → Zertifikat anzeigen → Aussteller). Dort steht der CA-Name (z.B. „Sectigo RSA Domain Validation Secure Server CA" → Wert sectigo.com). Den Wert als CAA-Record anlegen, fertig.
WordPress-Plugin: Die CAA-Records werden NICHT in WordPress angelegt, sondern im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters oder DNS-Providers (z.B. Hetzner-Robot, IONOS-Domains, Cloudflare-Dashboard, INWX, ns3.hajo-nolte.de etc.). Übliche Bezeichnung im DNS-Panel: „CAA-Record" oder unter „TXT-Records" mit Typ-Auswahl „CAA". Je CA ein separater Record.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Auf https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=ihre-domain.de → Abschnitt „DNS CAA" → alle Ihre CAs sollten dort aufgelistet sein. Oder per dig: dig CAA ihre-domain.de.
Keine IPv6-Unterstützung (kein AAAA-Eintrag).
Ihre Domain hat keine IPv6-Adresse (AAAA-Eintrag). Über 40% aller deutschen Internetnutzer sind über IPv6 unterwegs (Mobilfunk vor allem) — die müssen dann den Umweg über IPv4-Gateways nehmen, was langsamer ist.
WordPress-Plugin: Reine DNS+Server-Sache. Schritt 1: prüfen, ob Ihr Hoster eine IPv6-Adresse für Sie hat (im Kundenpanel oder per Support-Anfrage). Schritt 2: im DNS-Panel einen AAAA-Eintrag mit dieser IPv6 anlegen. Schritt 3: testen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig AAAA ihre-domain.de — oder online https://ipv6-test.com/validate.php?url=ihre-domain.de.
Kein SPF-Eintrag. E-Mails können im Namen dieser Domain gefälscht werden.
SPF (Sender Policy Framework) legt im DNS fest, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Ohne SPF kann jeder Phisher E-Mails so aussehen lassen, als kämen sie von Ihnen — und Empfänger werden eher reinfallen.
WordPress-Plugin: DNS-Sache, nicht WordPress. Im DNS-Panel einen TXT-Eintrag anlegen. Beispiele: Wenn Sie KEINE E-Mails versenden: v=spf1 -all (alle Versender ablehnen). Wenn nur Ihr Hoster versendet (z.B. All-Inkl): v=spf1 a mx ~all. Wenn Google Workspace: v=spf1 include:_spf.google.com ~all. Wenn Microsoft 365: v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT ihre-domain.de | grep spf — oder online https://www.kitterman.com/spf/validate.html.
Kein DMARC-Eintrag. Die Domain ist anfällig für E-Mail-Phishing.
DMARC kombiniert SPF und DKIM zu einer expliziten Anweisung an empfangende Mail-Server: „Was tun, wenn E-Mails behaupten von uns zu kommen, aber SPF/DKIM scheitert?" Ohne DMARC entscheidet jeder Mail-Server selbst — meist großzügig. Mit DMARC=reject verhindern Sie wirksam Phishing in Ihrem Namen.
WordPress-Plugin: DNS-Sache. TXT-Eintrag bei Subdomain _dmarc.ihre-domain.de. Empfohlene Stufen: Beobachten erst: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@ihre-domain.de — mehrere Wochen Berichte ansehen. Dann verschärfen: v=DMARC1; p=quarantine; rua=… — verdächtige Mails landen im Spam. Final: v=DMARC1; p=reject; rua=… — werden ganz abgewiesen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT _dmarc.ihre-domain.de — oder online https://dmarcian.com/dmarc-inspector/.
Keine security.txt-Datei gefunden (RFC 9116). Sicherheitsforscher wissen nicht, wie sie Schwachstellen melden können.
Eine security.txt (RFC 9116) sagt Sicherheitsforschern, wie sie Schwachstellen verantwortungsvoll an Sie melden können. Ohne diese Datei landen Hinweise vielleicht im Spam oder werden gar nicht erst geschickt. Eine reine Textdatei am korrekten Pfad genügt.
Datei: /.well-known/security.txt (Ordner anlegen, falls noch nicht vorhanden)
Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt⚠ „security@ihre-domain.de" durch Ihre tatsächliche Sicherheitskontakt-Adresse ersetzen (oder eine generische wie info@). „Expires" muss ein zukünftiges Datum sein und sollte regelmäßig erneuert werden. Datei ist eine simple .txt-Datei, kein PHP.
Datei: Datei security.txt im Ordner /.well-known/ unter Ihrem WordPress-Root
Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt⚠ Per FTP/SFTP einen Ordner ".well-known" im WordPress-Root anlegen (der Punkt am Anfang ist wichtig — bei manchen FTP-Programmen muss man „versteckte Dateien anzeigen" aktivieren), darin die Datei security.txt mit obigem Inhalt speichern. Falls WordPress die URL umleitet: in .htaccess ergänzen: RewriteRule ^\.well-known/ - [L]
WordPress-Plugin: Plugin „security.txt" (im Plugin-Verzeichnis suchen) ermöglicht die Konfiguration über das WordPress-Backend ohne FTP.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt im Browser aufrufen — Inhalt muss sichtbar sein (kein 404).
Keine externen Reporting-Endpunkte erkannt.
Cookie-Einwilligungssystem erkannt: Klaro, klaro.
Consent-System erkannt, aber Banner scheint nicht sichtbar zu sein.
Ihr Consent-System ist eingebaut, aber das Banner scheint nicht sichtbar — möglicherweise von einem anderen Plugin oder eigenen CSS-Regeln verborgen. Das ist ein Risiko: ohne sichtbares Banner gilt keine Einwilligung.
WordPress-Plugin: Vorgehen: 1) Browser-Cache + Cookies löschen, Inkognito-Tab nutzen. 2) Im Consent-Plugin: prüfen, ob Anzeige-Bedingungen das Banner versehentlich ausblenden (z.B. „nur für EU-Besucher" — und Sie testen vom EU-Server gerade aus). 3) Browser-Konsole F12 → Tab „Konsole" auf rote Fehler von consent-Skripten prüfen. 4) Inspektor → DOM nach „cookie", „consent" durchsuchen — Element vorhanden, aber display:none? Z-Index zu niedrig? 5) Anderes Plugin (Cookie-Notice-Konkurrent) deinstallieren.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Inkognito-Tab, Seite laden, 5 Sekunden warten — Banner sichtbar zentral/unten, blockiert Hauptinhalt nicht komplett, ist anklickbar.
Datenschutzerklärung verlinkt: „Datenschutz" (/datenschutz).
Impressum verlinkt: „Impressum" (/impressum).
Datenschutzerklärung ist erreichbar (HTTP 200).
Alle fehlenden Security-Header zu einem einzigen Block kombiniert. Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess hängen — fertig. 3 Header werden gesetzt.
Die Content-Security-Policy oben enthält bewusst 'unsafe-inline' sowohl für style-src als auch für script-src. Damit ist KEIN vollständiger XSS-Schutz möglich — das ist eine pragmatische Entscheidung, kein Bug.
Warum? Ein typisches WordPress-Setup (Theme + 5-15 Plugins) schreibt 10-50 verschiedene Inline-<script>-Blocks ins HTML: jQuery-Init, Slider-Initialisierung, Cookie-Banner, Tracking, GTM, Web Vitals, Lazy-Load, Speculation Rules usw. Wenn die strikte CSP script-src 'self' diese alle blockt, ist die Site optisch und funktional kaputt (Slider weiß, Cookie-Banner zerschossen, Plugins tot). Genau dieses Problem hatten Sie soeben mit Ihrer Slider-Seite.
Konsequenz fürs Scoring: Sites, die WordPress mit Plugins einsetzen, können in dieser App maximal ~75-85 Punkte in der CSP-Kategorie erreichen — das volle 100%-Rating ist erst möglich, wenn der inline-Code per Nonce oder Hash signiert wird (technisch anspruchsvoll, bricht bei jedem Theme/Plugin-Update).
Wege zum vollen XSS-Schutz (in steigender Komplexität):
Wer keinen dieser Wege geht, lebt mit 'unsafe-inline' — wie ca. 95% aller produktiven WordPress-Sites im Web. Die anderen CSP-Direktiven schützen weiterhin: default-src 'self' blockt externe Ressourcen, object-src 'none' verbietet Flash/Java, frame-ancestors 'self' verhindert Clickjacking, base-uri 'self' verhindert Base-Tag-Hijacking. Es ist kein Maximalschutz, aber realistischer Schutz für die WP-Praxis.
Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess im Web-Root hängen — fertig.
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
Diesen Block OBERHALB der Zeile „# BEGIN WordPress" einfügen, sonst überschreibt WP ihn bei Permalink-Änderungen.
# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
# END WebForensik Security
Falls Ihr Hoster .htaccess-Änderungen nicht erlaubt: dieses PHP-Snippet ans Ende der functions.php Ihres CHILD-Themes hängen. Vorher Backup machen — NIE das Haupt-Theme bearbeiten, das wird bei Updates überschrieben.
add_action('send_headers', function () {
header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests");
header("Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin");
header("Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()");
});
| Header | Wert |
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