Analysezeitpunkt: 2026-05-14 13:31:05
Gesamtbewertung
Vergleich mit Scan vom 14.05.2026 13:31 (Score 74 → 75) · Kompletten Verlauf ansehen
✓ Neue Schutzmaßnahmen: privacy_link_accessible
⚠ Diese Website hat Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.
DSGVO-Probleme erkannt (1):
⚠ Keine Content Security Policy — erhöhtes Risiko für Cross-Site-Scripting (XSS) und Datendiebstahl.
Hinweis: Diese automatisierte Analyse ersetzt keine rechtliche Beratung. Für eine vollständige DSGVO-Bewertung konsultieren Sie einen Datenschutzbeauftragten.
↓ Detaillierte Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie weiter unten.
Die Website nutzt eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).
Neueste Verschlüsselung aktiv (TLS 1.3 — TLSv1.3).
Das Sicherheitszertifikat ist gültig (läuft ab am 2026-07-21).
Starke Verschlüsselungsmethode (TLS_AES_256_GCM_SHA384, 256 Bit).
HSTS ist aktiviert — der Browser wird angewiesen, immer die verschlüsselte Verbindung zu nutzen.
HSTS-Dauer: 31536000 Sekunden (mindestens 1 Jahr) — sehr gut.
HSTS gilt auch für alle Subdomains (includeSubDomains).
HSTS-Preload ist aktiviert — Browser kennen die Verschlüsselung schon vor dem ersten Besuch.
Keine Content Security Policy (CSP) gefunden. Die Website hat keinen Schutz gegen eingeschleusten Schadcode.
Eine Content Security Policy (CSP) ist wie eine Türsteher-Regel für den Browser: „Skripte und Stile dürfen nur aus diesen erlaubten Quellen geladen werden." Ohne CSP kann eingeschleuster Schadcode (XSS) ungehindert nachladen, was er will. Starten Sie mit einer einfachen, sicheren Grundregel.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>⚠ Diese Policy ist bewusst pragmatisch (erlaubt Inline-Styles, weil viele Themes/Plugins sie brauchen). Wenn nach dem Aktivieren etwas nicht funktioniert: F12 → Konsole zeigt „Refused to load…" — dann die jeweilige Domain hinter script-src bzw. img-src ergänzen.
Datei: .htaccess im WordPress-Root
# BEGIN WebForensik CSP
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>
# END WebForensik CSP⚠ WordPress nutzt häufig externe Skripte (Google Fonts, jQuery-CDN, Analytics-Pixel) — wenn die wegen CSP geblockt werden: in der Konsole sehen, welche Domain blockiert wurde, dann diese Domain hinter „script-src 'self'" mit Leerzeichen ergänzen.
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_action('send_headers', function () {
header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'");
});⚠ Wenn Sie unsicher sind: erst mit „Content-Security-Policy-Report-Only" beginnen (nur überwachen, nicht blockieren), Verstöße in der Konsole beobachten, dann auf scharfe Policy umstellen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Seite öffnen, F12 → Konsole — keine roten „Refused to load…"-Meldungen. Tab „Netzwerk" → erste Anfrage → Response Header „content-security-policy" sichtbar.
Referrer-Policy: same-origin (via HTTP-Header).
MIME-Typ-Schutz aktiv (nosniff) — Browser interpretieren Dateien nicht falsch.
Clickjacking-Schutz aktiv: X-Frame-Options = SAMEORIGIN.
Keine Permissions-Policy gesetzt. Drittanbieter-Skripte könnten auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen.
Die Permissions-Policy kontrolliert, ob Skripte (auch von Drittanbietern) auf Kamera, Mikrofon, Standort, Bewegungssensoren etc. zugreifen dürfen. DSGVO-relevant, weil sensible Geräte-APIs sonst unbemerkt angesprochen werden können.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=()"
</IfModule>⚠ „()" am Ende heißt: kein Aufrufer (auch nicht Ihre eigene Seite) darf diese API nutzen. Falls Sie z.B. eine Karten-Funktion mit Geolokalisierung haben: geolocation=(self) statt geolocation=(). „interest-cohort=()" deaktiviert Googles FLoC-Tracking.
Datei: .htaccess im WordPress-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()"
</IfModule>⚠ Standard-WordPress braucht keine dieser APIs. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das z.B. die Kamera braucht (QR-Scanner, Video-Upload): die entsprechende API auf „(self)" setzen.
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_action('send_headers', function () {
header('Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()');
});⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „permissions-policy" sichtbar.
2 Erstanbieter- und 0 Drittanbieter-Cookie(s).
2 von 2 Cookie(s) ohne Secure-Flag — werden auch über unverschlüsselte Verbindungen gesendet.
Cookies ohne „Secure"-Flag werden auch über unverschlüsselte HTTP-Verbindungen gesendet — und können dort von jedem im selben WLAN abgefangen werden. Bei reinen HTTPS-Sites gibt es keinen Grund, das Flag wegzulassen.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
</IfModule>⚠ Dieser Header hängt „; Secure" an Cookies an, die es noch nicht haben. Funktioniert ab Apache 2.4. Saubere Alternative: das setzende Skript korrigieren (PHP: session.cookie_secure=1 in php.ini, bzw. setcookie()-Parameter „secure" auf true).
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes
add_filter('secure_logged_in_cookie', '__return_true');
add_action('init', function () {
if (!headers_sent()) {
@ini_set('session.cookie_secure', '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
}
});⚠ Setzt Secure-Flag für WordPress-Login-Cookies und PHP-Session-Cookies. Bei Plugins, die eigene Cookies setzen, muss man dort separat ansetzen (Plugin-Einstellungen prüfen).
WordPress-Plugin: Plugins, die Cookies setzen (Cache, Anti-Spam, A/B-Test), haben oft in den Einstellungen Schalter wie „Secure Cookies" oder „nur über HTTPS".
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → ihre-domain.de. Spalte „Secure" sollte bei allen Cookies ein Häkchen zeigen.
2 von 2 Cookie(s) ohne HttpOnly-Flag — könnten von Schadcode ausgelesen werden.
Cookies ohne „HttpOnly"-Flag können von JavaScript ausgelesen werden — ein XSS-Angreifer kann damit Session-Cookies stehlen und sich als der eingeloggte Nutzer ausgeben. Setzen Sie HttpOnly für alle Cookies, die JavaScript nicht aktiv selbst braucht.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
</IfModule>⚠ Sauberer wäre, Cookies direkt mit HttpOnly zu setzen (PHP: setcookie(..., [..., 'httponly'=>true])). Ausnahme: Cookies, die JS aktiv lesen muss (z.B. manche Consent-Cookies).
Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes (oder besser wp-config.php)
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_secure', '1');⚠ WordPress-Login-Cookies sind seit Version 2.x bereits HttpOnly. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das Session-Cookies setzt (z.B. WooCommerce-Cart vor Login), prüfen Sie dort die Einstellungen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → Spalte „HttpOnly" zeigt überall Häkchen (außer bei bewusst JS-lesbaren Cookies wie z.B. dem Consent-Cookie).
1 von 2 Cookie(s) ohne SameSite-Schutz — werden bei Anfragen von anderen Websites mitgesendet.
Ohne „SameSite"-Attribut werden Cookies bei Anfragen von fremden Websites an Sie mitgesendet — Grundlage für CSRF-Angriffe (eine fremde Seite kann im Hintergrund Aktionen in Ihrem Namen auslösen, weil das Login-Cookie mitgeschickt wird). Setzen Sie SameSite=Lax als Minimum.
Datei: .htaccess im Web-Root
<IfModule mod_headers.c>
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>⚠ SameSite=Lax ist ein guter Standard. Strict ist sicherer, bricht aber externe Verlinkungen (User klickt von Google auf Ihre Seite — Cookies werden NICHT gesendet, Login ist weg). None erlaubt Cross-Site, braucht zwingend „; Secure".
Datei: wp-config.php (oberhalb von „/* That’s all, stop editing! */")
@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
@ini_set('session.cookie_secure', '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');⚠ Setzt SameSite/Secure/HttpOnly für PHP-Session-Cookies. WordPress-Login-Cookies sind seit WP 6.2 standardmäßig SameSite=Lax. Bei älteren Versionen unbedingt updaten.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → Spalte „SameSite" — sollte überall „Lax" oder „Strict" stehen, nicht leer.
| Name | Domain | Verschlüsselt | Nur Server | SameSite |
|---|---|---|---|---|
| preferedLanguage | www.horsch.com | Nein | Nein | None |
| mtm_consent_removed | www.horsch.com | Nein | Nein | Lax |
Kein lokaler Speicher (Web Storage) genutzt — kein Tracking-Risiko.
Keine Drittanbieter-Anfragen erkannt — alle Inhalte kommen vom eigenen Server.
Keine bekannten Tracker erkannt.
Keine externen Skripte oder Stylesheets geladen.
Keine CAA-Einträge. Jede Zertifizierungsstelle könnte ein Zertifikat für diese Domain ausstellen.
CAA-Einträge (Certification Authority Authorization) legen im DNS fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag könnte ein Angreifer bei jeder beliebigen CA ein falsches Zertifikat für Ihre Domain bestellen. Der Eintrag ist eine reine DNS-Konfiguration und wird im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters (NICHT in WordPress) gesetzt.
Suchen Sie Ihren Hoster in der Tabelle, kopieren Sie die passenden Werte ins DNS-Panel. Bei Mehrfach-CAs: für jede CA einen eigenen CAA-Record anlegen (alle mit Tag issue, Flag 0, Name @). Zusätzlich empfohlen: ein iodef-Record mit einer Kontakt-E-Mail für Missbrauchs-Meldungen.
| # | Hoster | Verwendete CA(s) | CAA-Wert(e) — Tag issue |
|---|---|---|---|
| 1 | Hetzner Webhosting (Basic-Zertifikat, kostenlos im Paket) | DigiCert (Programm „Encryption Everywhere") | digicert.com |
| 1 | Hetzner Webhosting (Let’s Encrypt, kostenlos) | Let’s Encrypt (ISRG) | letsencrypt.org |
| 2 | All-Inkl | Let’s Encrypt + Sectigo (Pro) | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 3 | IONOS (1&1) | DigiCert (GeoTrust) + Let’s Encrypt | digicert.comletsencrypt.org |
| 4 | STRATO | Sectigo + Let’s Encrypt | sectigo.comletsencrypt.org |
| 5 | Cloudflare (Universal SSL) | Google Trust Services + DigiCert + Let’s Encrypt | pki.googdigicert.comletsencrypt.org |
| 6 | AWS (ACM / CloudFront) | Amazon Trust Services | amazon.comamazontrust.comawstrust.comamazonaws.com |
| 7 | Mittwald | Let’s Encrypt + Sectigo | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 8 | Webgo | Let’s Encrypt + Sectigo | letsencrypt.orgsectigo.com |
| 9 | raidboxes (Managed WordPress) | Let’s Encrypt | letsencrypt.org |
| 10 | Host Europe / DomainFactory | Sectigo + Let’s Encrypt | sectigo.comletsencrypt.org |
Name Typ Flag Tag Wert
@ CAA 0 issue "digicert.com"
@ CAA 0 issue "letsencrypt.org"
@ CAA 0 iodef "mailto:security@ihre-domain.de"
Die iodef-Zeile (letzte Zeile) ist optional aber empfohlen: dort melden CAs Missbrauchsversuche an Sie. Falls Sie eine Sub-Domain zusätzlich absichern wollen (z.B. shop.ihre-domain.de), separate Records mit dem Sub-Domain-Namen statt @ anlegen — moderne CAs prüfen aber auch parent-CAA automatisch.
Wenn Sie Ihren Hoster nicht in der Liste finden: Schauen Sie das aktuell ausgestellte Zertifikat im Browser an (Schloss-Symbol → Zertifikat anzeigen → Aussteller). Dort steht der CA-Name (z.B. „Sectigo RSA Domain Validation Secure Server CA" → Wert sectigo.com). Den Wert als CAA-Record anlegen, fertig.
WordPress-Plugin: Die CAA-Records werden NICHT in WordPress angelegt, sondern im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters oder DNS-Providers (z.B. Hetzner-Robot, IONOS-Domains, Cloudflare-Dashboard, INWX, ns3.hajo-nolte.de etc.). Übliche Bezeichnung im DNS-Panel: „CAA-Record" oder unter „TXT-Records" mit Typ-Auswahl „CAA". Je CA ein separater Record.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Auf https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=ihre-domain.de → Abschnitt „DNS CAA" → alle Ihre CAs sollten dort aufgelistet sein. Oder per dig: dig CAA ihre-domain.de.
Keine IPv6-Unterstützung (kein AAAA-Eintrag).
Ihre Domain hat keine IPv6-Adresse (AAAA-Eintrag). Über 40% aller deutschen Internetnutzer sind über IPv6 unterwegs (Mobilfunk vor allem) — die müssen dann den Umweg über IPv4-Gateways nehmen, was langsamer ist.
WordPress-Plugin: Reine DNS+Server-Sache. Schritt 1: prüfen, ob Ihr Hoster eine IPv6-Adresse für Sie hat (im Kundenpanel oder per Support-Anfrage). Schritt 2: im DNS-Panel einen AAAA-Eintrag mit dieser IPv6 anlegen. Schritt 3: testen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig AAAA ihre-domain.de — oder online https://ipv6-test.com/validate.php?url=ihre-domain.de.
Kein SPF-Eintrag. E-Mails können im Namen dieser Domain gefälscht werden.
SPF (Sender Policy Framework) legt im DNS fest, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Ohne SPF kann jeder Phisher E-Mails so aussehen lassen, als kämen sie von Ihnen — und Empfänger werden eher reinfallen.
WordPress-Plugin: DNS-Sache, nicht WordPress. Im DNS-Panel einen TXT-Eintrag anlegen. Beispiele: Wenn Sie KEINE E-Mails versenden: v=spf1 -all (alle Versender ablehnen). Wenn nur Ihr Hoster versendet (z.B. All-Inkl): v=spf1 a mx ~all. Wenn Google Workspace: v=spf1 include:_spf.google.com ~all. Wenn Microsoft 365: v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT ihre-domain.de | grep spf — oder online https://www.kitterman.com/spf/validate.html.
Kein DMARC-Eintrag. Die Domain ist anfällig für E-Mail-Phishing.
DMARC kombiniert SPF und DKIM zu einer expliziten Anweisung an empfangende Mail-Server: „Was tun, wenn E-Mails behaupten von uns zu kommen, aber SPF/DKIM scheitert?" Ohne DMARC entscheidet jeder Mail-Server selbst — meist großzügig. Mit DMARC=reject verhindern Sie wirksam Phishing in Ihrem Namen.
WordPress-Plugin: DNS-Sache. TXT-Eintrag bei Subdomain _dmarc.ihre-domain.de. Empfohlene Stufen: Beobachten erst: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@ihre-domain.de — mehrere Wochen Berichte ansehen. Dann verschärfen: v=DMARC1; p=quarantine; rua=… — verdächtige Mails landen im Spam. Final: v=DMARC1; p=reject; rua=… — werden ganz abgewiesen.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT _dmarc.ihre-domain.de — oder online https://dmarcian.com/dmarc-inspector/.
Keine security.txt-Datei gefunden (RFC 9116). Sicherheitsforscher wissen nicht, wie sie Schwachstellen melden können.
Eine security.txt (RFC 9116) sagt Sicherheitsforschern, wie sie Schwachstellen verantwortungsvoll an Sie melden können. Ohne diese Datei landen Hinweise vielleicht im Spam oder werden gar nicht erst geschickt. Eine reine Textdatei am korrekten Pfad genügt.
Datei: /.well-known/security.txt (Ordner anlegen, falls noch nicht vorhanden)
Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt⚠ „security@ihre-domain.de" durch Ihre tatsächliche Sicherheitskontakt-Adresse ersetzen (oder eine generische wie info@). „Expires" muss ein zukünftiges Datum sein und sollte regelmäßig erneuert werden. Datei ist eine simple .txt-Datei, kein PHP.
Datei: Datei security.txt im Ordner /.well-known/ unter Ihrem WordPress-Root
Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt⚠ Per FTP/SFTP einen Ordner ".well-known" im WordPress-Root anlegen (der Punkt am Anfang ist wichtig — bei manchen FTP-Programmen muss man „versteckte Dateien anzeigen" aktivieren), darin die Datei security.txt mit obigem Inhalt speichern. Falls WordPress die URL umleitet: in .htaccess ergänzen: RewriteRule ^\.well-known/ - [L]
WordPress-Plugin: Plugin „security.txt" (im Plugin-Verzeichnis suchen) ermöglicht die Konfiguration über das WordPress-Backend ohne FTP.
✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt im Browser aufrufen — Inhalt muss sichtbar sein (kein 404).
Keine externen Reporting-Endpunkte erkannt.
Kein Consent-Banner nötig — keine Tracker oder Drittanbieter-Cookies erkannt.
Datenschutzerklärung verlinkt: „Privacy Policy & Statement" (/us/privacy-policy-statement).
Impressum verlinkt: „Imprint" (/us/imprint).
Datenschutzerklärung ist erreichbar (HTTP 200).
Alle fehlenden Security-Header zu einem einzigen Block kombiniert. Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess hängen — fertig. 5 Header werden gesetzt.
Die Content-Security-Policy oben enthält bewusst 'unsafe-inline' sowohl für style-src als auch für script-src. Damit ist KEIN vollständiger XSS-Schutz möglich — das ist eine pragmatische Entscheidung, kein Bug.
Warum? Ein typisches WordPress-Setup (Theme + 5-15 Plugins) schreibt 10-50 verschiedene Inline-<script>-Blocks ins HTML: jQuery-Init, Slider-Initialisierung, Cookie-Banner, Tracking, GTM, Web Vitals, Lazy-Load, Speculation Rules usw. Wenn die strikte CSP script-src 'self' diese alle blockt, ist die Site optisch und funktional kaputt (Slider weiß, Cookie-Banner zerschossen, Plugins tot). Genau dieses Problem hatten Sie soeben mit Ihrer Slider-Seite.
Konsequenz fürs Scoring: Sites, die WordPress mit Plugins einsetzen, können in dieser App maximal ~75-85 Punkte in der CSP-Kategorie erreichen — das volle 100%-Rating ist erst möglich, wenn der inline-Code per Nonce oder Hash signiert wird (technisch anspruchsvoll, bricht bei jedem Theme/Plugin-Update).
Wege zum vollen XSS-Schutz (in steigender Komplexität):
Wer keinen dieser Wege geht, lebt mit 'unsafe-inline' — wie ca. 95% aller produktiven WordPress-Sites im Web. Die anderen CSP-Direktiven schützen weiterhin: default-src 'self' blockt externe Ressourcen, object-src 'none' verbietet Flash/Java, frame-ancestors 'self' verhindert Clickjacking, base-uri 'self' verhindert Base-Tag-Hijacking. Es ist kein Maximalschutz, aber realistischer Schutz für die WP-Praxis.
Bei Hetzner-Konsoleh-Webhosting (und vergleichbaren Shared-Hostern wie All-Inkl, IONOS, Strato, 1blu, …) wirft Apache einen HTTP 500 Internal Server Error, sobald Header always edit Set-Cookie … expr=… in der .htaccess steht. Der Apache-Error-Log nennt es so:
Can't parse envclause/expression: syntax error, unexpected T_OP_STR_EQ, expecting $end
Das ist keine WebForensik-Fehlfunktion und kein Tippfehler — der Shared-Hoster hat das mod_headers-expr=-Subset per AllowOverride-Limit gesperrt (aus Sicherheitsgründen, weil Header edit auch Cookies anderer Anwender manipulieren könnte).
☛ Für Hetzner-Konsoleh-Nutzer: nehmen Sie unten die Variante mit dem roten „Hetzner / Shared"-Badge. Sie besteht aus zwei Dateien (.htaccess + wp-config.php) statt einer, vermeidet aber den 500-Fehler garantiert. Die Cookie-Flags landen dort in der wp-config.php, nicht in der .htaccess.
Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess im Web-Root hängen — fertig.
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
# Fehlende Cookie-Flags konditional ergänzen (nur wenn nicht schon gesetzt)
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>
Diese Variante verhindert den 500 Internal Server Error auf Hetzner-Konsoleh und vergleichbaren Shared-Hostern (All-Inkl, IONOS, Strato, 1blu …): die .htaccess enthält NUR die Header-Direktiven (kein „Header edit"), die Cookie-Flags wandern in die wp-config.php. Zwei Dateien zu editieren statt einer, dafür garantiert lauffähig.
# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
# END WebForensik Security
OBERHALB der Zeile „/* That's all, stop editing! */" einfügen. Vorher Backup von wp-config.php anlegen!
// === WebForensik: Cookie-Hardening (Hetzner-Konsoleh-tauglich) ===
// Bitte OBERHALB der Zeile "/* That's all, stop editing! */" einfügen.
// Wirkt auf PHP-Session- und WordPress-Login-Cookies.
// Plugin-eigene Cookies (z.B. WooCommerce, Cookie-Banner) müssen in den
// Plugin-Einstellungen separat auf "Secure" gestellt werden.
@ini_set('session.cookie_secure', '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
if (!defined('FORCE_SSL_ADMIN')) define('FORCE_SSL_ADMIN', true);
Diesen Block OBERHALB der Zeile „# BEGIN WordPress" einfügen, sonst überschreibt WP ihn bei Permalink-Änderungen.
# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
# Fehlende Cookie-Flags konditional ergänzen
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>
# END WebForensik Security
Falls Ihr Hoster .htaccess-Änderungen nicht erlaubt: dieses PHP-Snippet ans Ende der functions.php Ihres CHILD-Themes hängen. Vorher Backup machen — NIE das Haupt-Theme bearbeiten, das wird bei Updates überschrieben.
add_action('send_headers', function () {
header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests");
header("Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()");
});
// Cookie-Flags für PHP-Session-Cookies — wirkt nur auf $_SESSION,
// NICHT auf von Plugins/Themes per setcookie() gesetzte Cookies.
// Für umfassende Cookie-Absicherung die .htaccess-Variante oben verwenden.
add_action('init', function () {
if (headers_sent()) return;
@ini_set('session.cookie_secure', '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
}, 1);
| Header | Wert |
|---|---|
| cache-control | max-age=0 |
| content-encoding | gzip |
| content-language | en |
| content-length | 20343 |
| content-type | text/html; charset=utf-8 |
| date | Thu, 14 May 2026 11:30:25 GMT |
| expires | Thu, 14 May 2026 11:30:25 GMT |
| referrer-policy | same-origin |
| server | Apache |
| set-cookie | preferedLanguage=us; path=/ |
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