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WebForensik

Ergebnisse für https://blogtechwiki.xyz/index.php?title=User:TVCAlex87063

Analysezeitpunkt: 2026-05-26 19:02:38

60

Gesamtbewertung

DSGVO-Zusammenfassung

⚠ Diese Website hat Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.

DSGVO-Probleme erkannt (2):

⚠ Keine Content Security Policy — erhöhtes Risiko für Cross-Site-Scripting (XSS) und Datendiebstahl.

⚠ Fehlende oder unsichere Referrer-Policy — URLs mit personenbezogenen Daten können an Dritte weitergegeben werden.

Hinweis: Diese automatisierte Analyse ersetzt keine rechtliche Beratung. Für eine vollständige DSGVO-Bewertung konsultieren Sie einen Datenschutzbeauftragten.

↓ Detaillierte Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie weiter unten.

Anzeigen:
100 HTTPS / Verschlüsselung

Die Website nutzt eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).

Neueste Verschlüsselung aktiv (TLS 1.3 — TLSv1.3).

Das Sicherheitszertifikat ist gültig (läuft ab am 2026-07-29).

Starke Verschlüsselungsmethode (TLS_AES_256_GCM_SHA384, 256 Bit).

0 Erzwungene Verschlüsselung (HSTS)

Kein HSTS-Header gesetzt. Browser werden nicht gezwungen, die verschlüsselte Verbindung zu nutzen.

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie HSTS, damit Browser immer die verschlüsselte Verbindung nutzen. Fragen Sie Ihren Hoster oder fügen Sie diesen Header in Ihre Serverkonfiguration ein: Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

HSTS (HTTP Strict Transport Security) sagt dem Browser: „Diese Domain IMMER über HTTPS aufrufen — egal was passiert." Das verhindert, dass ein Angreifer im WLAN die erste, ungeschützte Verbindung abfängt. Voraussetzung: Ihre Website läuft schon stabil über HTTPS.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>

⚠ max-age=31536000 sind 1 Jahr (in Sekunden). includeSubDomains gilt für blog.ihre-domain.de, shop.ihre-domain.de usw. — nur einbauen, wenn ALLE Subdomains HTTPS können, sonst sind die unerreichbar.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

# BEGIN WebForensik HSTS
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>
# END WebForensik HSTS

⚠ OBERHALB der „# BEGIN WordPress"-Zeile einfügen. Erst aktivieren, wenn HTTPS seit ein paar Tagen stabil läuft — der Header ist bewusst schwer rückgängig zu machen (Browser merken sich die Anweisung).

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes (Design → Theme-Datei-Editor → functions.php)

add_action('send_headers', function () {
    header('Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains');
});

⚠ NIE direkt das Haupt-Theme bearbeiten — Änderungen sind bei Updates weg. Vorher Backup der functions.php!

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Browser-Konsole F12 → Tab „Netzwerk" → Seite neu laden → erste Anfrage anklicken → „Response Headers" — dort muss „strict-transport-security: max-age=31536000…" stehen.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
0 Content Security Policy (CSP)

Keine Content Security Policy (CSP) gefunden. Die Website hat keinen Schutz gegen eingeschleusten Schadcode.

☛ Handlungsbedarf: Richten Sie eine Content Security Policy ein. Diese schützt Ihre Besucher vor eingeschleustem Schadcode (Cross-Site-Scripting/XSS). Beginnen Sie mit einer einfachen Richtlinie: Content-Security-Policy: default-src 'self'. Ihr Webentwickler oder Hoster kann Ihnen dabei helfen.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Content Security Policy (CSP) ist wie eine Türsteher-Regel für den Browser: „Skripte und Stile dürfen nur aus diesen erlaubten Quellen geladen werden." Ohne CSP kann eingeschleuster Schadcode (XSS) ungehindert nachladen, was er will. Starten Sie mit einer einfachen, sicheren Grundregel.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>

⚠ Diese Policy ist bewusst pragmatisch (erlaubt Inline-Styles, weil viele Themes/Plugins sie brauchen). Wenn nach dem Aktivieren etwas nicht funktioniert: F12 → Konsole zeigt „Refused to load…" — dann die jeweilige Domain hinter script-src bzw. img-src ergänzen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

# BEGIN WebForensik CSP
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>
# END WebForensik CSP

⚠ WordPress nutzt häufig externe Skripte (Google Fonts, jQuery-CDN, Analytics-Pixel) — wenn die wegen CSP geblockt werden: in der Konsole sehen, welche Domain blockiert wurde, dann diese Domain hinter „script-src 'self'" mit Leerzeichen ergänzen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'");
});

⚠ Wenn Sie unsicher sind: erst mit „Content-Security-Policy-Report-Only" beginnen (nur überwachen, nicht blockieren), Verstöße in der Konsole beobachten, dann auf scharfe Policy umstellen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Seite öffnen, F12 → Konsole — keine roten „Refused to load…"-Meldungen. Tab „Netzwerk" → erste Anfrage → Response Header „content-security-policy" sichtbar.

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0 Referrer-Policy

Keine Referrer-Policy gesetzt. Beim Klick auf externe Links wird die vollständige Seiten-URL an andere Websites weitergegeben.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Referrer-Policy, um zu verhindern, dass die vollständige URL Ihrer Seiten an externe Websites weitergegeben wird. DSGVO-relevant: URLs können persönliche Daten enthalten (z.B. Nutzernamen, Suchbegriffe). Empfohlene Einstellung: Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne Referrer-Policy übermittelt der Browser bei jedem Klick die komplette URL Ihrer aktuellen Seite (inkl. Suchbegriffen, Nutzernamen in URL-Parametern) an die Ziel-Website. Datenschutzrelevant nach Art. 5 DSGVO. Empfohlene sichere Einstellung: strict-origin-when-cross-origin.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ „strict-origin-when-cross-origin" ist der moderne Standard: bei Klicks auf andere Domains wird nur Ihre Domain (ohne Pfad/Parameter) gesendet — bei internen Klicks die volle URL. Strenger wäre „no-referrer" (gar nichts senden), aber das bricht manche Analyse-Tools.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ WordPress sendet seit Version 4.9 standardmäßig schon ein meta-Tag mit dieser Policy — der HTTP-Header oben überschreibt aber für alle Ressourcen (Bilder, Skripte), nicht nur das HTML-Dokument.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin');
});

⚠ Backup vor jeder functions.php-Änderung anlegen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → erste Anfrage → Response Headers — „referrer-policy: strict-origin-when-cross-origin" muss sichtbar sein.

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100 MIME-Typ-Schutz

MIME-Typ-Schutz aktiv (nosniff) — Browser interpretieren Dateien nicht falsch.

0 Clickjacking-Schutz

Kein Clickjacking-Schutz. Die Website könnte in andere Seiten eingebettet werden, um Nutzer zu täuschen.

☛ Handlungsbedarf: Fügen Sie einen Clickjacking-Schutz hinzu. Ohne diesen Schutz könnte Ihre Website unsichtbar in eine betrügerische Seite eingebettet werden. Setzen Sie: X-Frame-Options: SAMEORIGIN oder besser eine CSP mit frame-ancestors.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne Clickjacking-Schutz kann Ihre Website unsichtbar in eine fremde, betrügerische Seite eingebettet werden („Geben Sie hier Ihr Passwort ein" — der Klick landet aber auf Ihrer eingeblendeten Login-Seite). Lösung: SAMEORIGIN setzen (Einbettung nur durch Ihre eigene Domain).

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Content-Security-Policy "frame-ancestors 'self'"
</IfModule>

⚠ Beide Header parallel setzen: X-Frame-Options für ältere Browser, frame-ancestors für moderne. Wenn Sie eine CSP haben, ergänzen Sie „frame-ancestors 'self'" dort — nicht doppelt setzen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
</IfModule>

⚠ Falls Ihre Seite absichtlich anderswo eingebettet wird (z.B. Buchungs-Widget bei Partnern): statt SAMEORIGIN per CSP genau die erlaubten Domains nennen: Header always set Content-Security-Policy "frame-ancestors 'self' https://partner.example.com"

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('X-Frame-Options: SAMEORIGIN');
});

⚠ WordPress versucht eigentlich selbst, X-Frame-Options zu setzen — der Hook überschreibt das gezielt.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „x-frame-options: SAMEORIGIN".

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0 Berechtigungen (Kamera, Mikrofon etc.)

Keine Permissions-Policy gesetzt. Drittanbieter-Skripte könnten auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Permissions-Policy, um den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Standort zu kontrollieren. DSGVO-relevant: Ohne diese Einstellung könnten Drittanbieter-Skripte unbemerkt auf sensible Geräte-Funktionen zugreifen. Beispiel: Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=()
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Permissions-Policy kontrolliert, ob Skripte (auch von Drittanbietern) auf Kamera, Mikrofon, Standort, Bewegungssensoren etc. zugreifen dürfen. DSGVO-relevant, weil sensible Geräte-APIs sonst unbemerkt angesprochen werden können.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ „()" am Ende heißt: kein Aufrufer (auch nicht Ihre eigene Seite) darf diese API nutzen. Falls Sie z.B. eine Karten-Funktion mit Geolokalisierung haben: geolocation=(self) statt geolocation=(). „interest-cohort=()" deaktiviert Googles FLoC-Tracking.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ Standard-WordPress braucht keine dieser APIs. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das z.B. die Kamera braucht (QR-Scanner, Video-Upload): die entsprechende API auf „(self)" setzen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()');
});

⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „permissions-policy" sichtbar.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
100 Cookies

Keine Cookies gesetzt — vorbildlich für den Datenschutz.

100 Lokaler Speicher (Web Storage)

Kein lokaler Speicher (Web Storage) genutzt — kein Tracking-Risiko.

100 Drittanbieter-Anfragen

Keine Drittanbieter-Anfragen erkannt — alle Inhalte kommen vom eigenen Server.

100 Tracker-Erkennung

Keine bekannten Tracker erkannt.

100 Externe Ressourcen-Integrität (SRI)

Keine externen Skripte oder Stylesheets geladen.

65 DNS-Sicherheit

Keine CAA-Einträge. Jede Zertifizierungsstelle könnte ein Zertifikat für diese Domain ausstellen.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie CAA-DNS-Einträge, um festzulegen, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Das verhindert, dass unbefugte Zertifikate ausgestellt werden.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

CAA-Einträge (Certification Authority Authorization) legen im DNS fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag könnte ein Angreifer bei jeder beliebigen CA ein falsches Zertifikat für Ihre Domain bestellen. Der Eintrag ist eine reine DNS-Konfiguration und wird im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters (NICHT in WordPress) gesetzt.

☞ Konkrete CAA-Werte für die zehn häufigsten Hoster (DACH-Raum)

Suchen Sie Ihren Hoster in der Tabelle, kopieren Sie die passenden Werte ins DNS-Panel. Bei Mehrfach-CAs: für jede CA einen eigenen CAA-Record anlegen (alle mit Tag issue, Flag 0, Name @). Zusätzlich empfohlen: ein iodef-Record mit einer Kontakt-E-Mail für Missbrauchs-Meldungen.

#HosterVerwendete CA(s)CAA-Wert(e) — Tag issue
1Hetzner Webhosting (Basic-Zertifikat, kostenlos im Paket)DigiCert (Programm „Encryption Everywhere")digicert.com
1Hetzner Webhosting (Let’s Encrypt, kostenlos)Let’s Encrypt (ISRG)letsencrypt.org
2All-InklLet’s Encrypt + Sectigo (Pro)letsencrypt.org
sectigo.com
3IONOS (1&1)DigiCert (GeoTrust) + Let’s Encryptdigicert.com
letsencrypt.org
4STRATOSectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
5Cloudflare (Universal SSL)Google Trust Services + DigiCert + Let’s Encryptpki.goog
digicert.com
letsencrypt.org
6AWS (ACM / CloudFront)Amazon Trust Servicesamazon.com
amazontrust.com
awstrust.com
amazonaws.com
7MittwaldLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
8WebgoLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
9raidboxes (Managed WordPress)Let’s Encryptletsencrypt.org
10Host Europe / DomainFactorySectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
Name   Typ   Flag   Tag      Wert
@      CAA   0      issue    "digicert.com"
@      CAA   0      issue    "letsencrypt.org"
@      CAA   0      iodef    "mailto:security@ihre-domain.de"

Die iodef-Zeile (letzte Zeile) ist optional aber empfohlen: dort melden CAs Missbrauchsversuche an Sie. Falls Sie eine Sub-Domain zusätzlich absichern wollen (z.B. shop.ihre-domain.de), separate Records mit dem Sub-Domain-Namen statt @ anlegen — moderne CAs prüfen aber auch parent-CAA automatisch.

Wenn Sie Ihren Hoster nicht in der Liste finden: Schauen Sie das aktuell ausgestellte Zertifikat im Browser an (Schloss-Symbol → Zertifikat anzeigen → Aussteller). Dort steht der CA-Name (z.B. „Sectigo RSA Domain Validation Secure Server CA" → Wert sectigo.com). Den Wert als CAA-Record anlegen, fertig.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Die CAA-Records werden NICHT in WordPress angelegt, sondern im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters oder DNS-Providers (z.B. Hetzner-Robot, IONOS-Domains, Cloudflare-Dashboard, INWX, ns3.hajo-nolte.de etc.). Übliche Bezeichnung im DNS-Panel: „CAA-Record" oder unter „TXT-Records" mit Typ-Auswahl „CAA". Je CA ein separater Record.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Auf https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=ihre-domain.de → Abschnitt „DNS CAA" → alle Ihre CAs sollten dort aufgelistet sein. Oder per dig: dig CAA ihre-domain.de.

2 Nameserver vorhanden — gute Redundanz.

Keine IPv6-Unterstützung (kein AAAA-Eintrag).

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie IPv6-Unterstützung (AAAA-Einträge) für Ihre Domain. Immer mehr Nutzer verwenden IPv6.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihre Domain hat keine IPv6-Adresse (AAAA-Eintrag). Über 40% aller deutschen Internetnutzer sind über IPv6 unterwegs (Mobilfunk vor allem) — die müssen dann den Umweg über IPv4-Gateways nehmen, was langsamer ist.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Reine DNS+Server-Sache. Schritt 1: prüfen, ob Ihr Hoster eine IPv6-Adresse für Sie hat (im Kundenpanel oder per Support-Anfrage). Schritt 2: im DNS-Panel einen AAAA-Eintrag mit dieser IPv6 anlegen. Schritt 3: testen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig AAAA ihre-domain.de — oder online https://ipv6-test.com/validate.php?url=ihre-domain.de.

SPF-Eintrag vorhanden: v=spf1 a mx ip4:199.191.59.22 ip6:fe80:0:0:0:216:3eff:fee4:65ca ~all — schützt vor E-Mail-Spoofing.

Kein DMARC-Eintrag. Die Domain ist anfällig für E-Mail-Phishing.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie einen DMARC-DNS-Eintrag unter _dmarc.ihredomain.de. DMARC schützt vor Phishing und E-Mail-Spoofing. Beispiel: v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@ihredomain.de
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

DMARC kombiniert SPF und DKIM zu einer expliziten Anweisung an empfangende Mail-Server: „Was tun, wenn E-Mails behaupten von uns zu kommen, aber SPF/DKIM scheitert?" Ohne DMARC entscheidet jeder Mail-Server selbst — meist großzügig. Mit DMARC=reject verhindern Sie wirksam Phishing in Ihrem Namen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: DNS-Sache. TXT-Eintrag bei Subdomain _dmarc.ihre-domain.de. Empfohlene Stufen: Beobachten erst: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@ihre-domain.de — mehrere Wochen Berichte ansehen. Dann verschärfen: v=DMARC1; p=quarantine; rua=… — verdächtige Mails landen im Spam. Final: v=DMARC1; p=reject; rua=… — werden ganz abgewiesen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT _dmarc.ihre-domain.de — oder online https://dmarcian.com/dmarc-inspector/.

0 Sicherheitskontakt (security.txt)

Keine security.txt-Datei gefunden (RFC 9116). Sicherheitsforscher wissen nicht, wie sie Schwachstellen melden können.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie eine security.txt-Datei unter /.well-known/security.txt. Diese ermöglicht es Sicherheitsforschern, Schwachstellen verantwortungsvoll zu melden. Pflichtfelder: Contact (E-Mail oder URL) und Expires (Ablaufdatum).
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine security.txt (RFC 9116) sagt Sicherheitsforschern, wie sie Schwachstellen verantwortungsvoll an Sie melden können. Ohne diese Datei landen Hinweise vielleicht im Spam oder werden gar nicht erst geschickt. Eine reine Textdatei am korrekten Pfad genügt.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: /.well-known/security.txt (Ordner anlegen, falls noch nicht vorhanden)

Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt

⚠ „security@ihre-domain.de" durch Ihre tatsächliche Sicherheitskontakt-Adresse ersetzen (oder eine generische wie info@). „Expires" muss ein zukünftiges Datum sein und sollte regelmäßig erneuert werden. Datei ist eine simple .txt-Datei, kein PHP.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: Datei security.txt im Ordner /.well-known/ unter Ihrem WordPress-Root

Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt

⚠ Per FTP/SFTP einen Ordner ".well-known" im WordPress-Root anlegen (der Punkt am Anfang ist wichtig — bei manchen FTP-Programmen muss man „versteckte Dateien anzeigen" aktivieren), darin die Datei security.txt mit obigem Inhalt speichern. Falls WordPress die URL umleitet: in .htaccess ergänzen: RewriteRule ^\.well-known/ - [L]

WordPress-Plugin: Plugin „security.txt" (im Plugin-Verzeichnis suchen) ermöglicht die Konfiguration über das WordPress-Backend ohne FTP.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt im Browser aufrufen — Inhalt muss sichtbar sein (kein 404).

100 Externe Reporting-Endpunkte

Keine externen Reporting-Endpunkte erkannt.

80 Cookie-Einwilligung (Consent)

Kein Consent-Banner nötig — keine Tracker oder Drittanbieter-Cookies erkannt.

50 Datenschutzerklärung & Impressum

Datenschutzerklärung verlinkt: „Privacy policy" (/index.php?title=Blogtechwiki.xyz:Privacy_policy).

Kein Impressum gefunden — Pflicht nach § 5 DDG (ehemals TMG).

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie ein Impressum und verlinken Sie es gut sichtbar. Pflicht nach § 5 DDG für geschäftsmäßige Websites. Pflichtangaben: Name, Anschrift, E-Mail, ggf. Handelsregister und USt-IdNr.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Kein Impressum gefunden — Pflicht nach § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz, vormals TMG) für alle geschäftsmäßigen Websites. Selbst rein private Blogs mit Werbeeinblendungen oder Affiliate-Links sind in der Regel impressumspflichtig. Bei Verstößen: Abmahnungen sind sehr verbreitet.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Schritt 1: Impressum erstellen. Generator (kostenlos): https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html. Pflichtangaben u.a.: Name (vollständig), Anschrift (Postfach reicht NICHT), Telefon ODER andere zweite Kontaktmöglichkeit, E-Mail, bei Firmen: Handelsregister + USt-IdNr, ggf. Aufsichtsbehörde, ggf. Berufshaftpflicht. Schritt 2: in WordPress → Seiten → Erstellen → Titel „Impressum" → veröffentlichen. Schritt 3: Footer-Menü → Eintrag „Impressum" hinzufügen. WICHTIG: Impressum muss „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar" sein — ein Footer-Link erfüllt das, ein „über uns" → „dort dann impressum" NICHT.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Footer auf jeder Seite → Link „Impressum" sichtbar → öffnet die Impressums-Seite mit allen Pflichtangaben.

Link zur Datenschutzerklärung ist fehlerhaft: HTTP/1.1 404 Not Found.

☛ Handlungsbedarf: Der Link zur Datenschutzerklärung führt zu einem Fehler. Prüfen Sie die URL und stellen Sie sicher, dass die Seite erreichbar ist.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Link zur Datenschutzerklärung führt zu einem Fehler (HTTP HTTP/1.1 404 Not Found). Das ist faktisch wie keine Datenschutzerklärung — gleicher rechtlicher Status wie fehlend.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Schritt 1: Footer-Menü prüfen (Design → Menüs → Footer-Menü → der „Datenschutz"-Eintrag verlinkt auf welche URL?). Schritt 2: Existiert die Zielseite noch? Unter Seiten → Alle Seiten suchen. Schritt 3: Falls Seite umbenannt: Link im Menü auf die neue Seite zeigen lassen. Schritt 4: Falls Seite gelöscht: neue erstellen (siehe vorheriger Eintrag). Schritt 5: bei Permalink-Problemen einmal Einstellungen → Permalinks → Speichern (ohne Änderung — neu schreiben der .htaccess).

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Datenschutz-Link im Footer → öffnet die Seite mit Status 200, Inhalt sichtbar.

⚙ Ihre fertige Security-htaccess

Alle fehlenden Security-Header zu einem einzigen Block kombiniert. Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess hängen — fertig. 5 Header werden gesetzt.

⚠ Warum diese Empfehlung KEINEN 100%-Score gibt — und warum das mit WordPress so ist

Die Content-Security-Policy oben enthält bewusst 'unsafe-inline' sowohl für style-src als auch für script-src. Damit ist KEIN vollständiger XSS-Schutz möglich — das ist eine pragmatische Entscheidung, kein Bug.

Warum? Ein typisches WordPress-Setup (Theme + 5-15 Plugins) schreibt 10-50 verschiedene Inline-<script>-Blocks ins HTML: jQuery-Init, Slider-Initialisierung, Cookie-Banner, Tracking, GTM, Web Vitals, Lazy-Load, Speculation Rules usw. Wenn die strikte CSP script-src 'self' diese alle blockt, ist die Site optisch und funktional kaputt (Slider weiß, Cookie-Banner zerschossen, Plugins tot). Genau dieses Problem hatten Sie soeben mit Ihrer Slider-Seite.

Konsequenz fürs Scoring: Sites, die WordPress mit Plugins einsetzen, können in dieser App maximal ~75-85 Punkte in der CSP-Kategorie erreichen — das volle 100%-Rating ist erst möglich, wenn der inline-Code per Nonce oder Hash signiert wird (technisch anspruchsvoll, bricht bei jedem Theme/Plugin-Update).

Wege zum vollen XSS-Schutz (in steigender Komplexität):

  • Plugin „WP Content Security Policy & Headers" — fügt automatisch Nonces zu inline-Scripts hinzu (mittlerer Aufwand, sauberste WP-Lösung).
  • Hash-basierte CSP — jedes inline-Script per SHA-256 in der CSP whitelisten (fragil, bricht bei Updates).
  • Inline-Scripts externalisieren — Theme/Plugins so umbauen, dass kein inline-JS mehr ausgegeben wird (großer Aufwand, oft unmöglich).

Wer keinen dieser Wege geht, lebt mit 'unsafe-inline' — wie ca. 95% aller produktiven WordPress-Sites im Web. Die anderen CSP-Direktiven schützen weiterhin: default-src 'self' blockt externe Ressourcen, object-src 'none' verbietet Flash/Java, frame-ancestors 'self' verhindert Clickjacking, base-uri 'self' verhindert Base-Tag-Hijacking. Es ist kein Maximalschutz, aber realistischer Schutz für die WP-Praxis.

Apache Standard-Apache (für alle Hoster, ohne WordPress)

Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess im Web-Root hängen — fertig.

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>

WordPress WordPress: .htaccess im WP-Root

Diesen Block OBERHALB der Zeile „# BEGIN WordPress" einfügen, sonst überschreibt WP ihn bei Permalink-Änderungen.

# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
# END WebForensik Security

WordPress Alternative für WordPress: functions.php im Child-Theme

Falls Ihr Hoster .htaccess-Änderungen nicht erlaubt: dieses PHP-Snippet ans Ende der functions.php Ihres CHILD-Themes hängen. Vorher Backup machen — NIE das Haupt-Theme bearbeiten, das wird bei Updates überschrieben.

add_action('send_headers', function () {
    header("Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains");
    header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests");
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Trockenübung — wir laden Ihre Seite nochmal mit den vorgeschlagenen Headern und zeigen, welche Ressourcen geblockt würden. Dauert ca. 30 Sekunden.
HTTP Response Headers
HeaderWert
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date Tue, 26 May 2026 17:01:57 GMT
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Bewertung auf Ihrer Website einbetten

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Oder dynamisch — zeigt immer den jüngsten Scan dieser Domain

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  <img src="https://webforensik.de/badge.php?domain=blogtechwiki.xyz" alt="WebForensik Score" width="174" height="28">
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